Mach ein Schülerpraktikum – Denn der Weg ist das Ziel!

1. Teil: Mache ein Schülerpraktikum – Denn der Weg ist das Ziel!

ist der Folgeartikel zur Reihe: Ausbildung und Beruf

Lesen sie dazu auch weitere Artikel:

Startartikel: Ausbildungsplatzsuche – Eine Harte Nuss?

2. Teil/I: Der Zimmererberuf – hat Zukunft !

2. Teil/II: Bau dir die Zukunft als Zimmerer/Zimmerin!

 

Wieso eigentlich ein Schülerpraktikum ?

In einem Praktikum kann der Schüler wertvolle und direkte Einblicke in den Berufsalltag nehmen. Zudem kann er herausfinden, ob das Unternehmen/ Berufsbild zu ihm, bzw. er zum Unternehmen passt. Anders als während der Probezeit, wo man sich ja bereits für den Beruf entschieden hat, kann man wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln.

Das sollte man zum Schülerpraktikum wissen:

Es dürfen in einem Schülerpraktikum keine weisungstechnischen Tätigkeiten übertragen werden, die dem arbeitstechnischen Zweck des Betriebes dienen. Das Praktikum ist ein Schulprojekt und wird von einer verantwortlichen Person (Lehrer) geleitet. Ebenso stellt der Betrieb eine verantwortliche Person, die sich dem Praktikanten in dieser Zeit annimmt.

Zusammenarbeit: Schule – Betrieb – Eltern

Eine gute Zusammenarbeit dieser 3 Bereiche, setzt ein erfolgreiches Schülerpraktikum voraus.
Zuverlässigkeit, Engagement der Kinder können nur gefördert und geschult werden wenn dies von jeder Stelle aus vorgelebt und eingehalten wird.

Schule
• Praktikumsbesuch durch die Lehrer
• Resümee/ Nachbesprechung mit den Schülern
• Ansprechpartner
Betrieb
• Qualifizierte Abschluss-Beurteilung
• Einblick verschaffen in den Berufsalltag
• Feedback, Rückmeldung an Schule und Eltern
• Ansprechpartner
Eltern
• Konsequenz, Durchhaltevermögen, Zuverlässigkeit stärken und überwachen
• Sofortige Krankmeldungen in Schule und Betrieb

Eigenverantwortung des Praktikanten:

Den Praktikanten sollte bewusst sein, dass für Bereitstellung einer Praktikumsstelle Zeit und Geld investiert wird. Viele Praktikumsplätze stellen die Weichen für das spätere Berufsleben und bieten gute Chancen, dass sich ein Unternehmen für einen Bewerber interessiert. Deswegen sollte er in Eigenverantwortung die ihm vorgegeben Regeln (Pünktlichkeit, Verhalten usw.) einhalten.

Ist man im Schülerpraktikum versichert?

Sind die Praktika angeordnet durch die Schule, ist der Praktikant über diese versichert!
Anders verhält es sich bei freiwilligen, zusätzlichen Praktika.
Handelt es sich um ein freiwilliges Praktikum, müssen die Eltern (bei Minderjährigen) oder der Praktikant selbst, mit dem Praktikumsbetrieb Rücksprache nehmen. Es wird unbedingt empfohlen, sich mit der eigenen Versicherung in Verbindung zu setzen.
In jedem Fall sollte diese Frage vor jedem Praktikum genau geklärt sein!

Vergütung:

Grundsätzlich sind die Unternehmen nicht verpflichtet, einen Schüler-Praktikanten zu bezahlen.

Weitere Info´s kannst du dir auch unter folgendem Links holen:

http://www.realschule.bayern.de/schueler/beruf/

http://www.azubiyo.de/schuelerpraktikum/

Fazit:

Ein Schülerpraktikum ist ein wertvolles Instrument bei der Berufsfindung. Wenn alle Beteiligten in einem gesunden Miteinander darauf Einfluss nehmen, kann man dazu beitragen, starke und erfolgreiche junge Arbeitskräfte zu finden und zu fördern.

1. Teil: Mache ein Schülerpraktikum – Denn der Weg ist das Ziel!

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2. Teil/I: Der Zimmererberuf – hat Zukunft !

2. Teil/II: Bau dir die Zukunft als Zimmerer/Zimmerin!

2 Gedanken zu „Mach ein Schülerpraktikum – Denn der Weg ist das Ziel!

  1. Liebe Andrea,

    ich finde den Artikel wirklich sehr gut. Ich denke auch, dass es sehr wichtig ist, dass Kinder Berufspraktikas machen. Denn wer weiß als Kind schon wirklich was er später wirklich mal werden will. Und so, hat nicht nur der Betrieb/die Firma die Möglichkeit den Praktikanten zu prüfen, nein auch die Kids können ein bisschen rein schnuppern ob ihnen diese Arbeit Spaß machen würde. Den mal ehrlich, wenn die Arbeit Spaß macht, das ist doch schon die halbe Miete oder?

    Vg Nicole

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